Astrofotografie in der Stadt mit einfachen Mitteln
Kann ich mit einer Digitalkamera Astrofotografie betreiben?
- Ja, viele moderne Digitalkameras (DSLRs oder spiegellose Kameras wie Nikon, Lumix) eignen sich gut dafür.
- Wichtig sind manuelle Einstellungen für ISO, Belichtungszeit und Blende sowie die Möglichkeit, im RAW-Format zu fotografieren.
- Ein Weitwinkelobjektiv ist ideal für Sternfeldaufnahmen oder die Milchstraße, während Teleobjektive für Mond- und Planetenaufnahmen genutzt werden können.
Milchstraße und Andromedagalaxie mit der Digitalkamera
Welche Ausrüstung brauche ich für den Einstieg in die Astrofotografie?
- Eine Digitalkamera (DSLR oder Systemkamera, z.B. Nikon, Lumix) mit manuellem Modus ist essenziell.
- Ein stabiles Stativ und ein Fernauslöser sind unverzichtbar, um verwacklungsfreie Aufnahmen zu gewährleisten.
- Für Deep-Sky-Aufnahmen kann ein lichtstarkes Objektiv oder ein Teleskop mit Nachführung von Vorteil sein.
Mondfinsternis, Doppelsternhaufen mit Digitalkamera durch ein Teleskop fotografiert
Halbschatten-Mondfinsternis 2020 mit Canon Digitalkamera und 6-Zoll Newton. Dieses Einzelbild wurde ohne Nachführung aufgenommen, indem der Kamerabody über einen speziellen Ring direkt mit dem Teleskop verbunden wurde. Es zeigt, dass auch ohne aufwendige Technik tolle Ergebnisse möglich sind.
Doppelsternhaufen Phi und Chi in der Kassiopeia
Das Sternbild Kassiopeia mit dem beeindruckenden Doppelsternhaufen Ha Chi wurde mit folgender Ausrüstung fotografiert:
- Teleskop: Skywatcher Newton 130 PDS F5 / 650mm
- Kamera: Nikon D700
- Belichtung: F5 / 15 Sekunden bei ISO 5000
- Montierung: Stationäre Astrosäule mit einer Vixen GP-DX-Montierung
Die ersten Nebel mit dem Smart Teleskop Seestar aufnehmen
Galaxie M33 im Dreieck mit dem Smart Teleskop Seestar S50 aufgenommen
Galaxie M33 im Dreieck ist nicht so hell wie die Galaxie M31 in der Andromeda.
Die Plejaden M 45 aufgenommen mit dem Seestar
M42 Nebel im Orion und Flammennebel beim Stern Alnitak
Pferdekopfnebel im Orion mit dem Flammennebel beim Stern Alnitak
Artikel über den Seestar
"Neue Trends in der Astrofotografie - ist die Trivialisierung das Ende unseres Hobbys" im VdS Journal 95 S.26
von Udo Siegmann wird von Roland Dölling angezweifelt.
Roland Dölling schreibt von der Trivialisierung der Astrofotografie. Den Artikel habe ich gelesen und fand es seltsam. Wenn man sich diese schönen Aufnahmen anschaut, kann man das nicht ganz nachvollziehen. Das Smart-Teleskop erledigt das, wozu man früher sehr viel länger gebraucht hätte, mit Stakking und gleich der sich anschließenden der Bildbearbeitung. Die Technik schreitet weiter fort. Man kann über die Bilder nur noch Staunen. Dieses Bild hier konnte früher nur von Profi-Astronomen mit großen Teleskopen gemacht werden.
Wie findet mein Smart Teleskop die Sterne am Himmel
Seit sämtliche Teleskope mit einem Handy ausgerüstet sind, interessieren sich mehr Menschen für ein Teleskop. Das Handy am Teleskop hilft einem, die Sterne zu finden. Wer braucht da noch eine Sternkarte oder eine Go-to-Steuerung, mit der man die Sterne doch nicht so einfach findet.
Astrofotografie am Tage - die Sonne fotografieren
Die Sonne im Weißlicht mit einer Digitalkamera
Die Sonne im Weißlicht, mit einem im Okular eingesetzten Gelbfilter
(Ausschnitts-Vergrößerung), Panasonic Lumix DMC-LX100 am
Skywatcher PDS 130 Newton F5 / 650mm Brennweite und dem 13mm
Hyperion-Okular montiert (Vergrößerung 50x), ISO 200, F5,6 /
1600 igstel, Profi Fotostativ mit Prof Videoneiger...ohne Nachführung.
Protuberanzen auf der Sonne
Weitere Informationen zu Teleskopen und Astrofotografie finden Sie auf meiner Seite




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